Kanu-Rennsportler vergolden den Weltcup

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Viermal Gold, einmal Silber und einmal Bronze für das deutsche Team am Sonntag beim Weltcup in Szeged

Sehr beeindruckend war das Rennen im K2 über 1000m der Herren, in dem sich die zwei deutschen Boote ein hartes Kopf an Kopf Rennen boten. Den ersten Platz belegten Max Hoff und Jacob Schopf, der bereits am Samstag Gold im K1 über 1000m gewann. Nur knapp dahinter erkämpften Jakob Kurschat und Jakob Thordsen den 4. Platz. Sehr zufrieden über ihren Sieg berichteten die Sieger:
„Wir hatten ein Ziel, gemeinsam zu Olympia zu fahren. Das haben wir jetzt als Team geschafft und ich glaube man hat es im Ziel gesehen, die Tränen und die Freude haben uns beide überwältigt“ (Jacob Schopf).
„Zum einen war ich super fertig im Ziel, aber ich habe viel Dankbarkeit gespürt. Auf dieses Ziel habe ich wirklich viele Jahre hingearbeitet. Ich bin nicht so gut in die Saison gestartet, wusste aber, dass ich es noch drauf habe. Im Einer bin ich aber müde, muss ich gestehen. Im Zweier macht es aber immer noch total Laune.“ (Max Hoff)

Kurz nach dem K2-Finale erkämpften auch Sebastian Brendel und Tim Hecker die Goldmedaille im C2 über 1000m, so dass sich die beiden Herren die Qualifikation für die Olympischen Spiele sicherten.
„Wir hatten vom Start weg ein gutes Rennen. Ich habe aber gesehen, dass die Boote links und rechts von uns ein bisschen nach vorne geschossen sind. Aber wir hatten ein bisschen Gegenwind, daher mussten wir etwas mit unseren Kräften haushalten. Wir haben dann zu den Kubanern neben uns den Kontakt gehalten und sind im Endspurt vorbeigezogen“ (Sebastian Brendel).
„Ein unglaubliches Gefühl das Olympiaticket jetzt gelöst zu haben. Das wir das mit dem Sieg nochmal so unterstreichen konnten, ist aber eine ganz andere Nummer“ (Tim Hecker).

Das neu besetzte Damenquartett überzeugt auf der 500m Distanz und sicherte sich die Goldmedaille. Erschöpft aber zufrieden blickten Sabrina Hering-Pradler, Melanie Gebhardt, Jule Hake und Tina Dietze zuversichtlich in Richtung Olympische Spiele:
„Wir konnten uns die letzten Meter noch einmal richtig gut absetzen. Ich hatte zum Schluss etwas Angst, dass die Weißrussinnen noch einmal an uns herankommen, aber das war nicht der Fall und wir konnten uns mit jedem Schlag immer weiter absetzen. (Sabrina Hering-Pradler). „Für das erste Mal in dieser Konstellation war das ein guter Einstand und eine gute Grundlage zum weiter ausbauen“ (Tina Dietze).
„Wir hatten einen richtig guten und langen Schlag. Ich hatte das Gefühl, dass sich alle perfekt eingebracht haben und wir das Boot mit jedem Schlag optimal vorantreiben konnten“ (Melanie Gebhardt)

Auf der nicht olympischen 500m-Distanz konnte Moritz Adam im Einer-Canadier ebenfalls einen starken Sieg einfahren. Eine Silbermedaille gab es für den deutschen Herren K4 in der Besetzung Max Rendschmidt, Ronald Rauhe, Tom Liebscher und Max Lemke. Abschließend gewann das Damenduo Lisa Jahn und Sophie Koch die Bronzemedaille im C2 über 500m bei einem international stark besetzten Feld.

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